Donnerstag, 17. März 2016

Handel mit Freiverkäuflichen Arzneimitteln

Freiverkäuflichen Arzneimittel

Wer außerhalb von Apotheken mit freiverkäuflichen Arzneimitteln handeln will, braucht einen Sachkundenachweis der IHK. Die dazugehörige Prüfung wird auf den IHK-Webseiten dementsprechend auch oft mit „Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln“ übertitelt.

Die sachkundige Person darf dann z.B. Arzneitees und bestimmte, genau definierte, sonstige freiverkäufliche Arzneimittel verkaufen. Diese Arzneimittel sind v.a. zur Selbstbehandling bei leichten Befindlichkeitsstörungen gedacht. Wenn sich also beispielsweise eine Erkältung „anschleicht“, kann der Kunde/Patient mit diesen Arzneimitteln noch versuchen, eine Verschlimmerung und einen tatsächlichen Ausbruch der Krankheit abzuwenden. 
Sachkenntnisprüfung freiverkäufliche Arzneimittel


Überwachung des Handels durch Arzneimittelprüfer

Da der Staat sicherstellen will, dass bestimmte Vorschriften hinsichtlich des Einzelhandels mit Arzneimitteln eingehalten werden, wird der Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln durch Arzneimittelprüfer überwacht. Diese überprüfen als erstes, ob eine sachkundige Person anwesend ist, da ansonsten keine Arzneimitteln zum Verkauf angeboten werden dürfen. Danach wird vor allem die Lagerung der vorhandenen Arzneimittel begutachtet. Dieser Bereich ist von großer Bedeutung, da Medikamente durch unsachgemäße Lagerung zu sog. „bedenklichen Arzneimitteln“ werden können, die ein Risiko für die Gesundheit von Menschen und Tieren darstellen. Besonder wichtig ist natürlich auch ein nachvollziehbares und zuverlässiges System zur Überwachung der Verfallsdaten.

Bei Arzneimitteln gibt es keine Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) wie bei Lebensmitteln, sondern Verfallsdaten. Der Unterschied lässt sich bereits aus dem Namen ableiten. Während ein Händler bei überschrittenem MHD das Lebensmittel noch verkaufen darf, wenn er es vorher sorgfältig überprüft und eine eventuelle Wertminderung sichtbar macht, dürfen Arzneimitteln nach abgelaufenem Verfallsdatum unter keinen Umständern mehr verkauft werden.


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Wichtig ist auch die Einhaltung von Lagertemperaturen und Luftfeuchtigkeitsgrenzen. Falls die Verpackung der Arzneimittel keine besonderen Hinweise zur Lagertemperatur stehen, gilt eine Temperatur von 15 – 25° C. Bei kleinen Geschäften ohne Klimaanlage kann diese Grenze im Sommer leicht überschritten werden und muss daher beim Handel mitfreiverkäuflichen Arzneimitteln besonders beachtet werden. 


Mittwoch, 24. Februar 2016

Unsere Seminare zu freiverkäuflichen Arzneimitteln


Wenn man im Alltag über Arzneimittel spricht, denkt man oft direkt an Apotheken. Arzneimittel kauft man in der Apotheke, auf Empfehlung oder evtl. auch Verschreibung eines Arztes/einer Ärztin, das ist der Regelfall, den wir alle kennen. Weniger bekannt ist oft, dass es auch außerhalb von Apotheken echte Arzneimittel gibt. Dies sind nicht etwa Produkte, die keine nachgewiesene Wirkung haben und damit mehr mit Glauben als mit Wissen bzw. Wissenschaft zu tun haben. Es sind echte, freiverkäufliche Arzneimittel

Freiverkäufliche Arzneimittel Prüfungsfragen


Diese Arzneimittel wirken in der Regel stärkend, vorbeugend oder verhütend und sind nur in Ausnahmefällen echt Heilmittel. Oft enthalten Sie zudem natürliche Wirkstoffstoffe. Wichtig ist, dass sie nur verkauft werden dürfen, wenn eine sachkundeige Person anwesend ist. Die entsprechende Sachkunde kann man in einem Seminar zufreiverkäuflichen Arzneimitteln erlangen. Im Anschluss an das Seminar wird von der IHK eine Prüfung abgenommen, die sog. Sachkundeprüfung, und man erhält einen Sachkundenachweis. Dabei handelt es sich um ein Zeugnis, das belegt, dass man das notwenidge Grundlagenwissen im Seminar verinnerlicht hat.

Seminare sind online und vor Ort möglich

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Neben dem „traditionellen“ Frontalunterricht gibt es mittlerweile auch vielfach bewährte Online-Seminare, mit dem man die Sachkunde erlangen kann. Der Vorteil dieser Seminare zu freiverkäuflichenArzneimitteln ist, dass Sie flexibel von zu Hause oder sogar im Bus, der Bahn oder während Ihrer Mittagspause lernen können. Sie werden trotzdem persönlich betreut und haben einen direkten Ansprechpartner, wenn etwas unklar ist. Zudem können Sie sich so viel Zeit lassen wir Sie möchten und müssen sich nicht zwei oder drei Tage frei nehmen, wie es bei einem Seminar vor Ort der Fall wäre. Sogar das Anschauungsmaterial wird Ihnen zugeschickt, so dass Sie auch praktische Sachkunde erlangen und sich keineswegs mit dem theoretischen Teil zufrieden geben müssen.